Wasserenthärtungsanlagen von Aqmos

Ein hoher Kalkanteil beeinflusst die Qualität von Trinkwasser erheblich und sorgt für eine schleichende Verkalkung von Leitungen und Rohren, beispielsweise in Ihrer Spüle oder Waschmaschine. Mit einer Wasserenthärtungsanlage schaffen Sie die ideale Grundlage, Wasser zu enthärten und Härtebildner wie Magnesium um Kalzium auf ein Minimum zu reduzieren. Im Folgenden erfahren Sie, wie die Wasserenthärtung funktioniert und worauf Sie bei Kauf und Installation einer Enthärtungsanlage achten sollten. 

weiterlesen
Ein hoher Kalkanteil beeinflusst die Qualität von Trinkwasser erheblich und sorgt für eine schleichende Verkalkung von Leitungen und Rohren, beispielsweise in Ihrer Spüle oder Waschmaschine. Mit... mehr erfahren »
Fenster schließen
Wasserenthärtungsanlagen von Aqmos

Ein hoher Kalkanteil beeinflusst die Qualität von Trinkwasser erheblich und sorgt für eine schleichende Verkalkung von Leitungen und Rohren, beispielsweise in Ihrer Spüle oder Waschmaschine. Mit einer Wasserenthärtungsanlage schaffen Sie die ideale Grundlage, Wasser zu enthärten und Härtebildner wie Magnesium um Kalzium auf ein Minimum zu reduzieren. Im Folgenden erfahren Sie, wie die Wasserenthärtung funktioniert und worauf Sie bei Kauf und Installation einer Enthärtungsanlage achten sollten. 

Filter schließen
 
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
1 von 14
1 von 14

Wasserhärte in Deutschland

Die Wasserhärte ist nicht in alle Regionen Deutschlands gleich. Die Wasserhärte hängt vor allem davon ab, durch welchen geologischen Untergrund das Grundwasser fließt. Die städtische Wassertechnik ist jeweils abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten. Wer in einer Region mit einer hohen Wasserhärte lebt, der muss automatisch mit höheren Kosten rechnen. Denn die Stadt bzw. Gemeinde muss mehr Geld für das Wasser enthärten aufwenden, als in anderen Regionen. Denn jeder möchte schließlich einen Wasseranschluss mit brauchbarem und genießbarem gesunden Trinkwasser haben. Dafür sorgen Örtliche Enthärtungsanlagen. Wer in einer Region lebt, in der der Wasserversorger keine Entkalkungsanlage verbaut hat, der sollte sich über eine eigene Wasserenthärtungsanlage Gedanken machen.

Die Funktionsweise einer Wasserenthärtungsanlage

Moderne Wasserenthärtungsanlagen arbeiten mit dem sogenannten Ionen-Austauscher-Verfahren. Dieses Verfahren der chemischen Wassertechnik stellt den idealen Härtegrad Ihres Trinkwassers sicher. Härtebildner wie Kalzium und Magnesium im Wasser werden hierbei über die Enthärtungsanlage gegen leicht lösliche Natrium-Ionen ausgetauscht.

Das vom Wasserwerk angelieferte Wasser wird von oben nach unten durch die Wasserenthärtungsanlage mit seinem Ionen-Tauscherharz geleitet. Dieses befindet sich im Drucktank der Anlage, wo das eigentliche Enthärten des Wassers stattfindet. Durch ein Steigrohr steigt das Wasser anschließend nach oben zurück und passiert spezieller Filterdüsen, die am Steuerventil und am Steigrohr angebracht sind. Das Harz verbleibt dauerhaft im Druckbehälter, der Kalk bleibt an diesem und dem Druckbehälter der Wasserenthärtungsanlage hängen. Alleine durch das spezielle Harz wird die Enthärtung des Wassers möglich, wodurch ein normaler und unbelasteter Wasserverbrauch ohne Kalkablagerungen möglich wird.

Welche Arten von Enthärtungsanlagen gibt es?

Über die letzten Jahre wurden Wasserenthärtungsanlagen stetig weiterentwickelt, um mit neuen Funktionen und Merkmalen eine noch bessere Wasserqualität zuzusichern. Bei der Nutzung zur Wasserenthärtung in privaten Haushalten wird ausschließlich auf Enthärtungsanlagen vertraut, die nach dem obigen Prinzip des Natrium-Ionen-Austauschs funktionieren.

So wird eine Wasserenthärtungsanlage installiert

Die Montage einer festen Wasserenthärtungsanlage bringt je nach Modell und Größe wesentliche Unterschiede mit sich. Alle seriösen Hersteller bieten zu Ihrer Anlage ein passendes Installationsset, damit eine sichere Aufhängung der Anlage sowie eine exakt Anbindung an Ihre Rohre und Leitungen möglich wird.

Grundsätzlich ist die Installation einer Wasserenthärtungsanlage nicht übermäßig anspruchsvoll, da sie einfach im Keller oder der Wohnung als Einheit in das Rohrsystem integriert wird. Wichtig ist hierbei, dass die Anlage in ihren Abmessungen und dem Durchlauf des Wassers den individuellen Anforderungen entspricht. Eine kleine Wohneinheit mit ein oder zwei Personen ist auf eine andere Wasserenthärtungsanlage als ein großes Mietshaus mit einer Vielzahl von Wohneinheiten angewiesen.

Welche Vorteile bieten eine Wasserenthärtungsanlage und weiches Wasser?

Vor allem wenn Sie außerhalb des Stadtgebiets wohnen, sind Sie fernab von allen örtlichen Enthärtungsanlagen der Städte und Gemeinden. Je nach Wohnregion wird Wasser mit einem extrem hohen Wassergrad angeliefert, das dem täglichen Wasserverbrauch nicht entspricht und kaum zum Trinken, Kochen oder Waschen geeignet ist. Hier hilft eine eigens installierte Wasserenthärtungsanlage dabei, den Härtegrad erheblich zu reduzieren und die Qualität des Trinkwassers für den täglichen Verbrauch zu erhöhen.

Die Unterschiede beim Einsatz von Wasserenthärtungsanlagen lassen sich in vielen Lebensbereichen spüren. Bei der Zubereitung von Tee oder Kaffee ist sofort ein anderer Geschmack zu erkennen, Heißgetränke mit einem sehr hohen Kalkgehalt sind nur selten genießbar und werden erheblich in ihrem Aroma beeinflusst. Gleiches gilt für das Kochen, wenn ohne das Enthärten des Wassers ein sonderbarer Geschmack auf Gemüse & Co. übergehen kann. Auch beim Duschen und Baden spüren Sie den Unterschied nach Einsatz einer Wasserenthärtungsanlage sofort, das Wasser fühlt sich angenehmer an und steigert die Lebensqualität.

Auch ästhetisch zeigen sich die Unterschiede zwischen weichem und hartem Wasser schnell. In Ihrem Badezimmer werden Sie an Ihren Armaturen schnell unschöne Kalkflecken an den Armaturen oder sanitären Anlagen erkennen. Eine Wasserenthärtungsanlage bedeutet nicht nur weniger Zeitaufwand beim Putzen, auch die Strukturen von Keramik und Armaturen weisen geringere Beschädigungen auf und sichern Ihnen eine längere Lebensdauer zu.

Letztlich werden Geräte wie Waschmaschine, Kaffeemaschine oder Spülmaschine geschont, die einen hohen Wasserverbrauch aufweisen. Reparaturen oder eine Neuschaffung werden so nicht zu früh fällig, Kosten, Mühen und Zeit werden so eingespart. Durch den Einsatz einer Wasserenthärtunganlage werden Sie außerdem Unterschiede an Ihrer frisch gewaschenen Wäsche oder Ihrem Geschirr spüren.

Worauf beim Kauf einer Wasserenthärtungsanlage achten?

Durch die große Modellvielfalt gibt es einige Kriterien, auf die Sie beim Kauf einer neuen Wasserenthärtungsanlage achten sollten. Zu den wichtigsten Kriterien gehören:

  • Füllmenge der Enthärtungsanlagen
  • Wasserdurchfluss und Salzverbrauch
  • Abmessungen für eine unkomplizierte Installation
  • Korrekte Maße des Wasseranschlusses
  • Stromverbrauch

Natürlich ist auch der Kaufpreis ein wichtiger Faktor, wobei gehobene Qualität beim Kauf einer Wasserenthärtungsanlage nicht teuer sein muss. Für Vermieter oder private Hausbesitzer lohnt es, einen vergleichenden Überblick über verschiedene Wasserenthärtungsanlagen zu gewinnen. Selbstverständlich sollten die Geräte alle gängigen Normen erfüllen und die etablierten, technischen Prüfzeichen aufweisen. Für die dauerhafte Nutzung im eigenen Haus ist eine fest installierte Lösung mobilen Wasserenthärtungsanlagen vorzuziehen. Bei letzteren sind die Leistungswerte aufgrund ihrer Flexibilität und Mobilität meist etwas geringer.

Ein abschließender Tipp: Auch bei einer Wasserenthärtungsanlage ist die gelegentliche Verwendung eines Wasserentkalkers für Ihre Spülmaschine oder den Wasserkocher zu empfehlen. Ein minimaler Kalkanteil (etwa 6°dH) bleibt trotz einer Enthärtungsanlage weiterhin im Wasser enthalten. Dies ist sinnvoll, eine gewisse Resthärte des Wassers sollte erhalten bleiben.

Zuletzt angesehen